Metal-Impact.com


Review: Palmer – This one goes to eleven

Le Comte de la Crypte

Autour d’un verre, au cours d’une discussion sur la nécessité du trigging dans le Death Metal, je profitais d’une digression pour faire savoir à mon interlocuteur que, autant le Stoner me laissait insensible, autant j’étais beaucoup plus réceptif au Sludge : tout ça pour dire, qu’en étant chroniqueur, on pourrait vite prendre le melon… Heureusement que le MI Master veille. En 2007, la Suisse nous gratifiait d’un Redemption Through Looseness de KRUGER : cette année, c’est au tour de PALMER de nous offrir une belle galette de boue, sludge en anglais.

« Shedding Skin » s’ouvre ainsi sans prévenir sur des vocaux déchirés et des riffs poisseux pour mieux nous perdre dans des breaks Prog et planants avant de nous replonger dans la boue. Sur le titre qui suit, ce sont des cordes torturées qui succèdent à des parties aux vocaux plus revendicatifs. Cette même structuration est reproduite à l’envi sur les différents morceaux qui constituent This One Goes Till Eleven, tant est si bien que cet album prend une allure massive et semble composée d’un seul tenant. Les influences Noisecore reprennent par moments le dessus (« Temptation ») mais les guitares sont toujours aussi saturées : je ne m’aventurerais pas à toucher les six-cordes (mises à rude épreuve : il suffit d’écouter « Eleven »), de peur de contracter le tétanos. Sans être particulièrement complexe, techniquement parlant, et au-delà de la lourdeur inhérente au style, le Sludge n’est pas une musique légère : loin de l’easy listening, le Sludge invite à la réflexion, à l’introspection, par ses structures déroutantes et la rage de vivre qui se dégage du chant. « Who Am I? » : telle est la délicate question à laquelle PALMER veut nous aider à répondre.

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Skipmag.de

Review: Palmer – This one goes to eleven

Paul Buderath

Postcore nennt man das wohl am ehesten, was die Schweizer PALMER auf ihrem augenzwinkernd „This one goes to eleven“ betitelten Debütalbum präsentieren. Die Stilbezeichnung ist zwar idiotisch, aber gebräuchlich für den bereits seit einigen Jahren extrem angesagten, noisigen Breitwand Riffsound. Die Eidgenossen heben sich dabei vom Gros der uninspirierten ISIS-Klone vor allem durch ein weitaus höheres Aggressionslevel ab. Die Drums knallen ordentlich und der angepisste Gesang von Fronter Steve erinnert bisweilen an Crowbars Kirk Windstein. Die Basis des Sounds stellt natürlich die genretypische, erdrückende Gitarrenwand dar, die von Produzent und Gurd-Frotnmann VO Pulver angenehm knackig und trocken in Szene gesetzt wurde. Das bei weitem dominierende Midtempo wird immer mal wieder durch schnellere Parts aufgelockert, wodurch das übliche laut/leise Spiel aus akustischen, schwebenden Passagen und zähflüssigen Rifff-Eruptionen angenehm aufgelockert wird. Natürlich gibt es derartige Alben bereits zuhauf, schlechter als die Konkurrenz sind PALMER aber keinesfalls. Wer sich wütendere ISIS oder auch weniger anstrengende The Ocean vorstellen kann, ist bei www.palmernoise.com an der richtigen Adresse.

The Metal Observer

Review: Palmer – This one goes to eleven

Matt

There are some Metal genres that I don’t understand. I try to keep an open mind towards everything I listen to, and along with my focus on ‘music in context’ – I happen to enjoy something of everything I listen to, even if I don’t understand it. PALMER is one of those bands. I can fully understand why individuals may enjoy their music…and the band is extremely talented…but I found myself dazing quite a bit with their debut release, “This One Goes Till Eleven”.

The self dubbed ‘Noisecore’ band, PALMER uses a lot of modern and classic sounds integrated together to create a very progressive sludge sound on this album that is truly hard to make comparisons too. One can’t deny that they band is unique in many ways including how it structures its music. The slow, plodding pace of most of the album keeps the beast of an album in a good general direction even if it hinders some of the directions the band could have followed.

An interesting blend of heavy sludge laden riffs and melodic interludes, the music on “This One Goes Till Eleven” is a combination of simplicity and thoughtfulness as the band transverses Jazz interludes (“Bitter Sweet Revenge” in particular) to BLACK SABBATH structures. Of course, I enjoyed PALMER more on the faster songs (maybe that’s just the Thrash fan in me coming out) but their ability to smoothly change sounds is impressive too.

I found myself wanting more from the album though. The odd vocal arrangements, ranging from a Metalcore bark to vocal noises in the background, kept me interested but after the first song I felt as though I already knew where the band was heading. This album failed to latch on and take me for a ride. I do know that fans of HIGH ON FIRE or MASTODON may very well enjoy this album immensely.

A talented group of band members, I thought after “Shedding Skin” that I was in for a real progressive ride. I ended up feeling like I was going in circles instead. I could have used a little more variety but it’s still a solid album.

Songs to check out: “Shedding Skin”, “Bitter Sweet Revenge”, “Temptation”.

BurnYourEars.de


Review: Palmer – This one goes to eleven

Chris

Was macht den Unterschied? Was können PALMER, was andere Bands aus dem immer unübersichtlicher werdenden Sludge/ Post-Hardcore-Sektor nicht können? Klingen doch eh alle gleich, oder? Stimmt schon, letztlich ist das einfach Geschmacksache. Aber für meine Ohren haben die Schweizer den Bogen raus, wie man ein spannendes Album konzipiert, ohne die drölfzigste NEUROSIS- oder ISIS-Kopie zu sein, sich ewig langen Spannungsaufbauten zu widmen, um dann am Ende – ach wie originell – alles mit groß viel Getöse wieder einzureißen. PALMER hauen vielfach sofort in die Fresse und versprühen neben Atmosphäre auch Leidenschaft. Und dass diese hörbar wird, erlebt man nicht ganz so oft.

Zum einen liegt die Stärke von „This One Goes To Eleven“ im puren Soundvergnügen, dem Klang, der Dich einfach niederwalzt. Satt, satter, am sattesten, und das gilt für Gitarren, Schlagzeug und Reibeisen-Stimme Steve Diener. Glückwunsch für den 1-a-Job an die Jungs von GURD, denn VO Pulver und Franky Winkelmann haben die Platte in ihrem „Little Creek Studio“ gemischt und gemastert.
Zum anderen reißt mich die Musik einfach mit, diese modernen Riffs, die durch den Verlangsamungs-Wolf gedreht und mit dezent eingestreuten Noises unverbraucht und doch gewohnt klingen. Auch die Dramaturgie der Songs funktioniert für mich einfach besser als auf vergleichbaren Platten. Vielleicht liegt’s an der frischen Schweizer Luft, die uns neben KRUGER nun die zweite herausragende SludeCore-Band auf die Oberfläche wirbelt. Damals beschrieb ich KRUGER als „brachial aber stets zugänglich“, ohne „besonders kompliziert oder gewollt abgefahren zu agieren“. Und genau das trifft auch auf PALMER zu, die schon seit 2000 existieren, 2004 ihre erste EP veröffentlicht und bereits Touren mit BLOOD FOR BLOOD, HARMFUL oder besagten GURD hinter sich haben.

Wie immer gilt: Reinhören müsst Ihr selber. Wer sich bei KRUGER und Co. heimisch fühlt, sollte das unbedingt tun.

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Metalglory.de


Review: Palmer – This one goes to eleven

Toby

Die Schweizer PALMER bestehen schon seit 2000 haben aber erst eine EP („Demo“ – 2004) und seit Ende 2007 ihr Debütalbum draußen, welches auf den Namen „This One Goes To Eleven“ hört. Acht Songs und ein Instrumental werden in 43 Minuten geboten.

PALMER bewegen sich in den Kreisen des Post-Hardcores, Sludge und Metals. Sie spielen eine zähe und schwere Art des Metals. Brutale Vocals werden umrahmt von zähflüssigen Melodien und brechenden Drumsounds. Auf „This One Goes…“ bewegen sich PALMER in zwei Zonen. Die eine bewandert die schnelleren Gefilde, welche jedoch nicht minder zäh und brachial sind. Songs wie `Shedding Skin´, `Temmptation´ oder `Deception´ ballern zwar schneller als die restlichen Songs, aber dennoch ist eine gewisse Schwere zu füllen, die einen niederdrückt. Die Mid-Tempo- und Slow-Mo-Songs (z.B. `Who I Am´, `Times Past By´ oder `Souls Divided´) dagegen walzen sich so dahin und ziehen den Hörer förmlich herab in einen Mahlstrom langsamer Melodien und brachialer Schwere. Jedoch sind es diese Songs, die das Album leicht herunterziehen. Die schnelleren Songs sind, es die PALMER besser stehen. Die Band wirkt bei höherem Tempo agiler und sehr viel interessanter. Eine Ausnahme ist das knapp zehn Minuten lange Herzstück des Albums, `Souls Divided´: Dieser Song zieht alle Register: von Mastodon, über Isis bis hin zu Down!

Diesen beiden Grundthemen (musikalisch gesehen) werden ab und zu kurze, sehr gut passende Jazz-Passagen hinzugefügt. Hier merkt man wirklich, dass die Musiker etwas können. „This One Goes To Eleven“ ist ein musikalisch hochwertiges, wenn auch zwiespältiges Album. Reinhören lohnt sich aber auf alle Fälle!

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Bloodchamber.de


Review: Palmer – This one goes to eleven

Michael Bach

Seit dem Jahr 2000 treiben die Jungs von PALMER bereits ihr Unwesen auf den Bühnen der Schweiz und Umgebung und mit „This One Goes To Eleven“ veröffentlichen sie jetzt ihr erstes Full Length Album, nach einer EP aus dem Jahr 2004. Mit so einem Vorlauf darf man also getrost davon ausgehen, dass weder Grünschnäbel am Werk sind noch ein undurchdachter Schnellschuss veröffentlicht wird.

Es braucht nicht lange, bis man erkennt, wo der Hase lang läuft. PALMER haben sich dem Sludge / Noise / Post-Hardcore verschrieben und genauso hört sich das auch an. Zäh, drückend und geräuschvoll wabert es aus den Boxen und man weiß nicht, ob die dröhnende Welle jemals irgendwo ankommen wird. Es gibt eine Menge Dissonanzen und obwohl jedes Lied eine Melodie hat, drängen sich stets die Rhythmen und Rhythmuswechsel in den Vordergrund. Auch der Gesang von Steve Diener dient (sic!) in erster Linie den Songs. In den langsamen, krachigeren Passagen spricht er oft eher als zu singen oder er schreit in (gefühlter) Zeitlupe. Wenn das Lied es fordert, kann er aber auch eine Menge Druck hinters Mikro bringen.
Interessant sind im musikalischen vor allem die Variationen der zwei Saitenbearbeiter, die immer wieder eine Überraschung parat haben. Sei es die nach quietschender Geisterhaustür klingende Gitarre bei „Who Am I“, das fast schon entspannende Zupfen bei „Bitter Sweet Revenge“ oder das für PALMER-Verhältnisse richtig treibende „Temptation“. An Ideen mangelt es wahrlich nicht.

Aber so viel Einfallsreichtum muss auch gebändigt und in Form gebracht werden. So ist „This One Goes To Eleven“ wahrhaft keine leichte Kost (und soll es sicher auch nicht sein). Wenn man nicht aufmerksam zuhört, wird man hauptsächlich Geräuschkollagen wahrnehmen. Man benötigt auf jeden Fall mehrere aufmerksam verfolgte Durchläufe bis man das Album zu schätzen weiß. Und dann ist es immer noch nicht unanstrengend und die noisigeren Passagen sind selbst nach einigem Hören nur schwer bestimmten Liedern zuzuordnen. Der Großteil der erkennbaren Variation liegt in den kurzen Melodieanfängen und –übergängen. Ich würde fast soweit gehen zu sagen, dass PALMER ein knapp 43-minütiges Noiseepos geschaffen haben, in dem die Trackeinteilung nicht unbedingt nötig gewesen wäre.

Wer sich im Genre heimisch fühlt und gerne zu BOTCH und Konsorten entspannt, oder wer gespannt darauf ist, wie frühe MASTODON auf einem Drittel der Geschwindigkeit klingen könnten, sollte sich „This One Goes To Eleven“ anhören. Alle anderen wird man mit diesem Album ziemlich sicher nicht überzeugen können.

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Bleeding.4Metal.net

 

Review: Palmer – This one goes to eleven

Lestat

Bands, die zum einen beispielhaft für das Genre sind und zum anderen dadurch Ressentiments bestätigen sind was tolles. Zunächst wird klar, warum Sludge (zu deutsch: Matsch, Schlamm) so heißt, wie er heißt: Zäh wie Schlamm ergießt sich eine Masse aus den Boxen, lullt einen ein und fesselt einen wie Matsch die Schuhe an den Boden. Man kann versuchen zu entkommen, wird aber von der zähen Masse immer wieder eingeholt werden. Und ist es eigentlich gar nicht die eigene musikalische Vorliebe, so wird man doch irgendwie von der Musik gefesselt. Die in der Bandinfo versprochenen Jazz-Elemente beschränken sich dabei auf einige wenige Zwischenparts, in denen es ein wenig Geklimper beisteuert. Was den Sound angeht, so wurde ein gutes Mittelding aus matschig und klar gefunden, das einfach zur Musik passt.
Ganz am Ende gibt es dann noch eine seltsame Orgie von Spielereien mit Bass und Gitarre, die v.A. durch das Quitschen von Gitarrensaiten dominiert wird.

Alles in Allem zeigen PALMER, dass Sludge die Musik der Schweizer zu sein scheint (neben Doom Metal wahrscheinlich) und liefern ein durchaus ordentliches Album ab, in das all jene mal reinhören sollten, die das Gegenteil von DRAGONFORCE suchen oder sich einfach mal einlullen lassen wollen.

Musik-Terrorverlag.de


Review: Palmer – This one goes to eleven

Michael Päben

“Shedding Skin” brüllt es aus den Boxen…Tonnenschwere Gitarren schälen sich aus dem dichten Sound heraus, um dann Platz für eine kleine unverzerrte Ruhepause zu machen. Die Gitarren fangen wieder an zu surren, noch spielen die Drums einen entspannten Beat, um sich dann doch wieder in einem Lava-artigen Wall of Sound wieder zu finden. Gegen Ende des Songs wird sogar noch die Groove-Maschine angeschmissen.

Na, das nenne ich doch mal einen gelungenen Opener! Denn alle Trademarks der Schweizer Noise-Doom-Metal-Sludge-Core-Attentäter finden sich in diesem Song bereits ein: Das allseits bekannte Wechselspiel zwischen laut und leise… kleine Oasen der Ruhe, die sich mit gewaltig fetten Riffs abwechseln. Abwechslungsreiches Songwriting, das trotz der verschiedenen Parts sehr homogen herüber kommt. Kleine Jazz-Sprengsel, die die eigene Note noch mehr hervorheben und ein lupenreiner, zermalmender Sound, der den Eidgenossen von den GURD-Mitgliedern Pulver und Franky auf den Leib geschneidert wurde. Das Ganze kulminiert in dem zehnminütigen Abgesang namens „Souls Divided“. Der danach folgende letzte, neunte, Track wurde dem LP-Titel entsprechend schlicht „Eleven“ benannt, besteht aber leider aus dem üblichen Unfug, aus dem Hidden-Tracks gerne bestehen. Hier wird wieder einmal das nerven quälende Saiten-Geknarre eingesetzt. Schade, hätte ich bei dem Titel des Longplayers doch eher an den berühmten Gitarrenverstärker gedacht, dessen Regler doch bitte bis „11“ gehen müsste (SPINAL TAP lassen grüßen).

Aber egal, denn alles was davor kommt ist großes Kino von internationalem Format. Man merkt zu jeder Zeit, dass die Band schon seit dem Jahr 2000 zusammen spielt und sich nicht erst vorgestern dazu entschlossen hat, diese Art von Musik in die Welt hinauszutragen. Besonders gut gefällt mir, dass nicht nur alle Nase lang Breaks in den Sound hineingewebt werden müssen, sondern zwischendurch auch mal ausgiebig gerockt wird und das sogar in bester CROWBAR-Manier. Daran sind auch die fehlerlosen und druckvollen Vocals von Steve Diener nicht ganz unschuldig. Als weitere Referenzpunkte muss man natürlich MASTODON angeben, aber auch Elemente von Bands wie THE OCEAN oder CONVERGE finden sich in dem vielschichtigen Sound wieder. Ich schmeiße auch noch die alten ULME mit in den Topf, da der Gitarrensound und die Rhythmus-Arbeit mich des Öfteren an die deutsche Ausnahmeband erinnert.

Mehr Lob kann ich nun wirklich mehr aussprechen, deswegen sollte alle Freunde des Noise-Core in all seinen Varianten der Band unbedingt ihr Gehör schenken. Es muss nicht immer Amerika sein, aber trotzdem bleibt die Frage: Who killed Laura Palmer?!

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Helldriver-Magazine.de


Review: Palmer – This one goes to eleven

rg

Palmer aus der Schweiz existieren bereits seit 2000 doch erst jetzt erscheint das erste Album der Band. Acht Jahre sind eine lange Zeit um Songs und Ideen reifen zu lassen. Das kann man dem Album auch anhören. Hier sind definitiv keine unerfahrenen Musiker am Werk. Die Band kombiniert Sludge, Metal und Noise zu einem Gesamtsound der sich am besten mit Bands wie Cult Of Luna, Neurosis oder auch Isis vergleichen lässt. Wobei die Truppe es insgesamt weniger Atmosphärisch als die genannten angehen lässt und sehr viel häufiger die Sludge/Stoner-Riffkeule schwingt. Die Band zimmert massive Riffwände zusammen die immer wieder durch ruhige Parts aufgelockert werden. Das ganze spielt sich im unteren Tempobereich ab. So entsteht eine recht erdrückende Stimmung, was aber in diesem Fall keinesfalls negativ auszulegen ist. Palmer schaffen es ihre Songs interessant zu gestalten und somit zu fesseln. Mit den ganz Großen des Genres können sie zwar noch nicht ganz gleichziehen, sind aber definitiv auf einem guten Weg dahin. Die Produktion fand im Studio GURD statt und klingt entsprechend fett. Den Namen Palmer sollte man sich merken.

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Heavy-Metal.de


Review: Palmer – This one goes to eleven

Menschenfeind

PALMER aus der Schweiz existieren schon seit dem Jahr 2000, haben es aber erst jetzt geschafft ihr Debüt zu veröffentlichen. Ihr Stil ist eine schwer verdauliche Kombination aus Hardcore, Alternative Metal und Sludge. In der Bandinfo wird noch von Jazz-Elementen gesprochen, diese sind aber mehr als zu vernachlässigen. Ein Glück, denn die bereits gebotene Mischung liegt schon schwer genug im Magen. Hier wird einiges vom Hörer abverlangt.

Der Sound ist absolut fett und hat mächtig Druck, sodass die Riffs alles planieren was ihnen in die Quere kommt. So soll es sein! Die Atmosphäre ist sehr stark auf Aggression ausgelegt, Shouter Steve Diener unterstützt diese Stimmung mit seinen extremen Growls und dem stellenweise düsteren Flüstern sehr gut. Die Rhythmusfraktion hat auch alles im Griff, die Post-Hardcore Elemente kommen hier besonders stark raus. Doch PALMER können nicht nur auf die Tube drücken, hier und da haben sich einige ziemlich geile Breaks eingeschlichen, die dem ganzen Material noch mehr Dynamik verleiht. Hier und da fühlt man sich zwar stellenweise etwas überrumpelt und hat leichte Probleme, den roten Faden wiederzufinden, doch genau das macht aus „This One Goes To Eleven“ zu einem höchst anspruchsvollen Werk.

Man merkt, ich bin begeistert! Ich hätte nicht gedacht, dass man so aggressive Musik erschaffen kann, wenn man aus der beschaulichen Schweiz kommt. Wer nichts gegen eine leicht abgedrehte Stilmischung hat und auf Hardcore und Metal steht, sollte zugreifen!

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