{"id":374,"date":"2008-03-24T11:04:57","date_gmt":"2008-03-24T11:04:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palmernoise.com\/wordpress\/?p=374"},"modified":"2011-01-17T11:05:35","modified_gmt":"2011-01-17T11:05:35","slug":"bloodchamber-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/palmernoise.com\/wordpress\/2008\/03\/24\/bloodchamber-de\/","title":{"rendered":"Bloodchamber.de"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h4>Review: Palmer &#8211; This one goes to eleven<\/h4>\n<p class=\"author\">Michael Bach<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2000 treiben die Jungs von PALMER bereits ihr Unwesen auf den B\u00fchnen der Schweiz und Umgebung und mit \u201eThis One Goes To Eleven\u201c ver\u00f6ffentlichen sie jetzt ihr erstes Full Length Album, nach einer EP aus dem Jahr 2004. Mit so einem Vorlauf darf man also getrost davon ausgehen, dass weder Gr\u00fcnschn\u00e4bel am Werk sind noch ein undurchdachter Schnellschuss ver\u00f6ffentlicht wird.<\/p>\n<p>Es braucht nicht lange, bis man erkennt, wo der Hase lang l\u00e4uft. PALMER haben sich dem Sludge \/ Noise \/ Post-Hardcore verschrieben und genauso h\u00f6rt sich das auch an. Z\u00e4h, dr\u00fcckend und ger\u00e4uschvoll wabert es aus den Boxen und man wei\u00df nicht, ob die dr\u00f6hnende Welle jemals irgendwo ankommen wird. Es gibt eine Menge Dissonanzen und obwohl jedes Lied eine Melodie hat, dr\u00e4ngen sich stets die Rhythmen und Rhythmuswechsel in den Vordergrund. Auch der Gesang von Steve Diener dient (sic!) in erster Linie den Songs. In den langsamen, krachigeren Passagen spricht er oft eher als zu singen oder er schreit in (gef\u00fchlter) Zeitlupe. Wenn das Lied es fordert, kann er aber auch eine Menge Druck hinters Mikro bringen.<br \/>\nInteressant sind im musikalischen vor allem die Variationen der zwei Saitenbearbeiter, die immer wieder eine \u00dcberraschung parat haben. Sei es die nach quietschender Geisterhaust\u00fcr klingende Gitarre bei \u201eWho Am I\u201c, das fast schon entspannende Zupfen bei \u201eBitter Sweet Revenge\u201c oder das f\u00fcr PALMER-Verh\u00e4ltnisse richtig treibende \u201eTemptation\u201c. An Ideen mangelt es wahrlich nicht.\n<\/p>\n<p>Aber so viel Einfallsreichtum muss auch geb\u00e4ndigt und in Form gebracht werden. So ist \u201eThis One Goes To Eleven\u201c wahrhaft keine leichte Kost (und soll es sicher auch nicht sein). Wenn man nicht aufmerksam zuh\u00f6rt, wird man haupts\u00e4chlich Ger\u00e4uschkollagen wahrnehmen. Man ben\u00f6tigt auf jeden Fall mehrere aufmerksam verfolgte Durchl\u00e4ufe bis man das Album zu sch\u00e4tzen wei\u00df. Und dann ist es immer noch nicht unanstrengend und die noisigeren Passagen sind selbst nach einigem H\u00f6ren nur schwer bestimmten Liedern zuzuordnen. Der Gro\u00dfteil der erkennbaren Variation liegt in den kurzen Melodieanf\u00e4ngen und \u2013\u00fcberg\u00e4ngen. Ich w\u00fcrde fast soweit gehen zu sagen, dass PALMER ein knapp 43-min\u00fctiges Noiseepos geschaffen haben, in dem die Trackeinteilung nicht unbedingt n\u00f6tig gewesen w\u00e4re.\n<\/p>\n<p>Wer sich im Genre heimisch f\u00fchlt und gerne zu BOTCH und Konsorten entspannt, oder wer gespannt darauf ist, wie fr\u00fche MASTODON auf einem Drittel der Geschwindigkeit klingen k\u00f6nnten, sollte sich \u201eThis One Goes To Eleven\u201c anh\u00f6ren. Alle anderen wird man mit diesem Album ziemlich sicher nicht \u00fcberzeugen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bloodchamber.de\/cd\/p\/4695\/\" target=\"blank\" title=\"Bloodchamber.de Review: Palmer - This one goes to eleven\">Link to article<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Palmer &#8211; This one goes to eleven Michael Bach Seit dem Jahr 2000 treiben die Jungs von PALMER bereits ihr Unwesen auf den B\u00fchnen der Schweiz und Umgebung und mit \u201eThis One Goes To Eleven\u201c ver\u00f6ffentlichen sie jetzt ihr erstes Full Length Album, nach einer EP aus dem Jahr 2004. 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