{"id":376,"date":"2008-03-15T11:05:39","date_gmt":"2008-03-15T11:05:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palmernoise.com\/wordpress\/?p=376"},"modified":"2011-01-17T11:06:27","modified_gmt":"2011-01-17T11:06:27","slug":"musik-terrorverlag-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/palmernoise.com\/wordpress\/2008\/03\/15\/musik-terrorverlag-de\/","title":{"rendered":"Musik-Terrorverlag.de"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h4>Review: Palmer &#8211; This one goes to eleven<\/h4>\n<p class=\"author\">Michael P\u00e4ben<\/p>\n<p>\u201cShedding Skin\u201d br\u00fcllt es aus den Boxen\u2026Tonnenschwere Gitarren sch\u00e4len sich aus dem dichten Sound heraus, um dann Platz f\u00fcr eine kleine unverzerrte Ruhepause zu machen. Die Gitarren fangen wieder an zu surren, noch spielen die Drums einen entspannten Beat, um sich dann doch wieder in einem Lava-artigen Wall of Sound wieder zu finden. Gegen Ende des Songs wird sogar noch die Groove-Maschine angeschmissen.<\/p>\n<p>Na, das nenne ich doch mal einen gelungenen Opener! Denn alle Trademarks der Schweizer Noise-Doom-Metal-Sludge-Core-Attent\u00e4ter finden sich in diesem Song bereits ein: Das allseits bekannte Wechselspiel zwischen laut und leise\u2026 kleine Oasen der Ruhe, die sich mit gewaltig fetten Riffs abwechseln. Abwechslungsreiches Songwriting, das trotz der verschiedenen Parts sehr homogen her\u00fcber kommt. Kleine Jazz-Sprengsel, die die eigene Note noch mehr hervorheben und ein lupenreiner, zermalmender Sound, der den Eidgenossen von den GURD-Mitgliedern Pulver und Franky auf den Leib geschneidert wurde. Das Ganze kulminiert in dem zehnmin\u00fctigen Abgesang namens \u201eSouls Divided\u201c. Der danach folgende letzte, neunte, Track wurde dem LP-Titel entsprechend schlicht \u201eEleven\u201c benannt, besteht aber leider aus dem \u00fcblichen Unfug, aus dem Hidden-Tracks gerne bestehen. Hier wird wieder einmal das nerven qu\u00e4lende Saiten-Geknarre eingesetzt. Schade, h\u00e4tte ich bei dem Titel des Longplayers doch eher an den ber\u00fchmten Gitarrenverst\u00e4rker gedacht, dessen Regler doch bitte bis \u201e11\u201c gehen m\u00fcsste (SPINAL TAP lassen gr\u00fc\u00dfen).\n<\/p>\n<p>Aber egal, denn alles was davor kommt ist gro\u00dfes Kino von internationalem Format. Man merkt zu jeder Zeit, dass die Band schon seit dem Jahr 2000 zusammen spielt und sich nicht erst vorgestern dazu entschlossen hat, diese Art von Musik in die Welt hinauszutragen. Besonders gut gef\u00e4llt mir, dass nicht nur alle Nase lang Breaks in den Sound hineingewebt werden m\u00fcssen, sondern zwischendurch auch mal ausgiebig gerockt wird und das sogar in bester CROWBAR-Manier. Daran sind auch die fehlerlosen und druckvollen Vocals von Steve Diener nicht ganz unschuldig. Als weitere Referenzpunkte muss man nat\u00fcrlich MASTODON angeben, aber auch Elemente von Bands wie THE OCEAN oder CONVERGE finden sich in dem vielschichtigen Sound wieder. Ich schmei\u00dfe auch noch die alten ULME mit in den Topf, da der Gitarrensound und die Rhythmus-Arbeit mich des \u00d6fteren an die deutsche Ausnahmeband erinnert. <\/p>\n<p>Mehr Lob kann ich nun wirklich mehr aussprechen, deswegen sollte alle Freunde des Noise-Core in all seinen Varianten der Band unbedingt ihr Geh\u00f6r schenken. Es muss nicht immer Amerika sein, aber trotzdem bleibt die Frage: Who killed Laura Palmer?!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.musik.terrorverlag.de\/rezensionen.php?select_cd=6571\" target=\"blank\" title=\"Musik-Terrorverlag.de Review: Palmer - This one goes to eleven\">Link to article<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Palmer &#8211; This one goes to eleven Michael P\u00e4ben \u201cShedding Skin\u201d br\u00fcllt es aus den Boxen\u2026Tonnenschwere Gitarren sch\u00e4len sich aus dem dichten Sound heraus, um dann Platz f\u00fcr eine kleine unverzerrte Ruhepause zu machen. 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