{"id":388,"date":"2008-02-23T11:09:35","date_gmt":"2008-02-23T11:09:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.palmernoise.com\/wordpress\/?p=388"},"modified":"2011-01-17T11:10:32","modified_gmt":"2011-01-17T11:10:32","slug":"the-pit-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/palmernoise.com\/wordpress\/2008\/02\/23\/the-pit-de\/","title":{"rendered":"The-Pit.de"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h4>Review: Palmer &#8211; This one goes to eleven<\/h4>\n<p class=\"author\">Niclas Pepperhoff<\/p>\n<p>Die Band Palmer kommt aus der sch\u00f6nen Schweiz und existiert bereits seit knapp acht Jahren. Doch erst jetzt erscheint mit \u201eThis One Goes To Eleven\u201c ihr offizielles Deb\u00fctalbum, das eine durchaus positive \u00dcberraschung darstellt. Produziert von VO Pulver und Franky Winkelmann, ihrerseits Mitglieder der schweizerischen Band GURD, bietet \u201eThis One Goes To Eleven\u201c &#8211; anders als man bei diesem Albumtitel vielleicht gedacht h\u00e4tte \u2013 neun druckvoll produzierte Songs, die f\u00fcr Post \u2013 Hardcore, Noisecore und Sludge \u2013 Freunde und f\u00fcr Fans von Bands wie Converge oder aber Isis durchaus interessant sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Besonders das gute Gesp\u00fcr f\u00fcr Abwechslung innerhalb der Songs ist dem Quartett absolut anzuerkennen. Hier werden mal idyllische, psychedelische Momente, mal druckvolle, teilweise gar doomige Wutausbr\u00fcche und streckenweise v\u00f6llig undurchschaubar erscheinende Noise &#8211; Passagen konsequent aneinandergereiht und dies in einer Art und Weise, die zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder langatmig erscheint. Es ist zwar nicht so, dass sich \u201eThis One Goes To Eleven\u201c als unheimlich eing\u00e4ngig erweist und auch wird sich dieses Album mit Sicherheit nicht als Hintergrundmusik bei einem gem\u00fctlichen Treff mit Freunden eignen, aber damit rechnet der geneigte Noisecore \u2013 Anh\u00e4nger sowieso nicht und will dies wahrscheinlich auch gar nicht.<\/p>\n<p>Ein Highlight des Albums ist in meinen Augen bereits der langsame, aber intensive Opener \u201eShedding Skin\u201c, bei dem besonders der sonderbar coole Gesang von Frontmann Steve Diener ins Auge f\u00e4llt, welcher gekonnt zwischen brodelnden Br\u00fcllorgien und dreckigen Rockvocals variiert.<br \/>\nEbenfalls zu den H\u00f6hepunkten des Album geh\u00f6rt \u201eDeception\u201c, das eine ziemlich rockige und pr\u00e4gnante Gitarrenarbeit aufweist und mich aus irgendeinem Grund von der Atmosph\u00e4re (weniger von der Musik) her partiell an die wiedervereinigten Revolutions \u2013 Rocker Rage Against The Machine erinnert. Bemerkenswert sind auch die unheimlich gelungenen Wendungen, die diesen Song stetig nach vorne treiben.<\/p>\n<p>Wo wir gerade beim Thema Wendungen sind; der mit fast zehn Minuten Spielzeit l\u00e4ngste Song des Albums \u201eSouls Divided\u201c beinhaltet solche (wie nicht anders zu erwarten war) en masse und beeindruckt mit einer unheimlich d\u00fcsteren und beklemmenden Stimmung, zu welcher der mysteri\u00f6se Sprechgesang nat\u00fcrlich ungemein beitr\u00e4gt. Abgesehen vom langweiligen vierm\u00fcntigen Instrumentalger\u00e4uschinferno \u201eEleven\u201c befindet sich auf \u201eThis One Goes To Eleven\u201c kein Ausfall und die Songs verf\u00fcgen \u00fcber eine lobenswerte qualitative Konstanz.\n<\/p>\n<p>Fazit: Zwar bin ich pers\u00f6nlich nicht der allergr\u00f6\u00dfte Noisecore \u2013 Anh\u00e4nger und Fan, aber ich kann mit sehr gut vorstellen, dass \u201eThis One Goes To Eleven\u201c bei eben diesen recht gut ankommen wird. Rein objektiv l\u00e4sst sich festhalten, dass Palmer ein musikalisch ansprechendes und niveauvolles Album kreiert haben, in das die angesprochene Zielgruppe mal ein Ohr riskieren sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.the-pit.de\/reviews\/p\/palmer\/cd\/this_one_goes_to_eleven\/1774\/index.html\" target=\"blank\" title=\"The-Pit.de Review: Palmer - This one goes to eleven\" class=\"broken_link\">Link to article<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Review: Palmer &#8211; This one goes to eleven Niclas Pepperhoff Die Band Palmer kommt aus der sch\u00f6nen Schweiz und existiert bereits seit knapp acht Jahren. Doch erst jetzt erscheint mit \u201eThis One Goes To Eleven\u201c ihr offizielles Deb\u00fctalbum, das eine durchaus positive \u00dcberraschung darstellt. 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